Denn Beratung vor der Gründung ist wichtig.

Dienstwagen

Dienstwagen

Natürlich wird auch der Geschäftsführer einer GmbH ein Dienstfahrzeug benutzen. Da der Geschäftsführer angestellt ist, kann vertraglich geregelt werden, ob der Geschäftsführer den Dienstwagen auch privat benutzen kann oder darf. Normal wird bei jedem Dienstwagen die Ein-Prozent-Regelung des Finanzamtes angewandt, d.h. vom Finanzamt wird als Bemessungsgrundlage, solange kein Fahrtenbuch geführt wird, eine Pauschale in Höhe von einem Prozent für die private Nutzung des Dienstwagens angerechnet. Errechnet wird der Betrag aus dem inländischen Listenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung des Dienstwagens. Ein Prozent dieses Betrages wird pro Kalendermonat für die Privatnutzung berechnet. Die Firmen, die mit dieser Regelung nicht einverstanden sind, müssen ein Fahrtenbuch führen. Es gibt sicherlich auch viele Dienstwagen, die nie privat benutzt werden und deshalb ist es ratsam ein Fahrtenbuch zu führen.

Gestattet die GmbH dem Geschäftsführer das Dienstfahrzeug auch privat zu benutzen, wird es als zusätzliche Sachvergütung angesehen. Diese Sachvergütung wird dem Gesamteinkommen des Geschäftsführers zugerechnet. Da diese Regelungen überaus kompliziert und komplex sind, ist es immer empfehlenswert, einen Dienstwagen-Nutzungsvertrag abzuschließen, der getrennt vom Arbeitsvertrag gehandhabt wird. Diese gesonderte Vereinbarung zur Dienstwagenüberlassung kann von der GmbH vorgegeben werden. Allerdings unterliegen diese Verträge der Inhaltskontrolle des BGB § 310. Eine Dienstfahrzeugüberlassung sollte immer individuell zwischen den Gesellschaftern und dem oder den Geschäftsführern geregelt werden.