Denn Beratung vor der Gründung ist wichtig.

Fallstricke bei der Gründung einer GmbH

Fallstricke beim Gründen einer GmbH

Die Gründung einer GmbH unterliegt einem Formzwang, der Gesellschaftsvertrag muss von allen Gesellschaftern unterschrieben sowie notariell beglaubigt werden. Im Gesellschaftsvertrag müssen der Name der Firma mit dem Zusatz GmbH, der Sitz und Gegenstand des Unternehmens stehen sowie das Stammkapital und die Stammeinlagen verankert sein. Der Sitz der GmbH kann der Betriebsort oder der Ort, an dem sich die Verwaltung befindet, sein. Der Gegenstand der Gesellschaft, also die Tätigkeit, muss eindeutig bezeichnet werden. Das Stammkapital einer GmbH muss mindestens € 25.000,00 betragen. Im Gesellschaftsvertrag muss stehen, wie hoch die Stammeinlage eines jeden Gesellschafters ist. Die Stammeinlagen können in der Höhe unterschiedlich sein, müssen aber mindestens € 100,00 pro Gesellschafter betragen. Das Stammkapital muss mindestens in Höhe von € 12.500 als Bareinlage erbracht werden. Der Rest des Stammkapitals können Maschinen, Wertgegenstände, Grundstücke, also andere Sacheinlagen sein. Die Sacheinlagen müssen dem Registergericht in Form eines Sachgründungsberichts vorgelegt werden, z.B. in Form von Verträgen oder Unterlagen, aus denen der Betrag der Sacheinlage entnommen werden kann. Zusätzlich können im Gesellschaftsvertrag noch eine Schiedsklausel und Wettbewerbsverbote mit aufgenommen werden, allerdings sind diese Klauseln nicht notwendig.

Die GmbH muss in das Handelsregister eingetragen werden. Den Antrag müssen der Geschäftsführer oder die Geschäftsführer stellen. Die Unterschriften auf dem Antrag müssen notariell beglaubigt werden, häufig übernimmt der Notar diese Anmeldeformalitäten. Alle Gesellschafter müssen gleichzeitig ihre Unterschriften, die notariell beglaubigt werden müssen, beim Registergericht hinterlegen. Das am Sitz der Gesellschaft befindliche Registergericht oder Amtsgericht ist dafür zuständig. Bekannt gegeben wird der Eintrag nach erfolgter Prüfung und Genehmigung durch das Gericht und die IHK im Handelsregister. Zusätzlich muss beim zuständigen Gewerbeamt ein Gewerbe angemeldet werden. Wenn die GmbH bereits vor der Eintragung in das Handelsregister handelt und z.B. Verträge abschließt, haftet der Gesellschafter oder der Geschäftsführer persönlich, denn die GmbH besteht erst, nachdem sie im Handelsregister eingetragen wurde.